Nach der unvergesslichen Erasmus-Reise der 4. Klasse der Mittelschule Kopfing nach Bilbao im Jänner stand nun der mit großer Vorfreude erwartete Gegenbesuch der spanischen Partnerschule auf dem Programm. Eine Woche lang durften die Schülerinnen und Schüler ihre Gäste aus dem Baskenland in Oberösterreich willkommen heißen und ihnen Land, Kultur und Schule näherbringen.
Die spanischen Jugendlichen wurden herzlich in den Familien der Kopfinger Schülerinnen und Schüler aufgenommen und konnten so den österreichischen Alltag hautnah erleben. Bereits zu Beginn der Woche stand ein gemeinsamer Ausflug in die Stadt Salzburg auf dem Programm. Dort beeindruckten vor allem die historische Altstadt und die kulturellen Sehenswürdigkeiten.
Ein besonderes Highlight war der Besuch der Waldentdeckerwelt in Kopfing. Inmitten der Natur konnten die Jugendlichen gemeinsam aktiv werden, Teamgeist stärken und die heimische Umgebung spielerisch entdecken.
Auch ein Ausflug nach Schärding durfte nicht fehlen. Neben einer Erkundung der barocken Altstadt stand ein sportlicher Nachmittag im Mittelpunkt, bei dem Spiel, Spaß und Bewegung für beste Stimmung sorgten.
Kulinarisch wurde es in der Schulküche der Mittelschule Kopfing: Gemeinsam bereiteten die österreichischen und spanischen Schülerinnen und Schüler ein typisch österreichisches Gericht zu – Wiener Schnitzel mit Kartoffelsalat. Dabei wurde nicht nur gekocht, sondern auch viel gelacht und voneinander gelernt.
Der Gegenbesuch bot zahlreiche Gelegenheiten, die im Jänner geknüpften Freundschaften zu vertiefen und neue kulturelle Erfahrungen zu sammeln. Besonders die gemeinsame Zeit, der Austausch und das gegenseitige Interesse machten die Woche zu einem vollen Erfolg.
Mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck traten die Gäste aus Bilbao schließlich die Heimreise an. Die Erasmus-Partnerschaft zwischen den beiden Schulen hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll internationale Begegnungen für die persönliche Entwicklung junger Menschen sind.
Vertiefung internationaler Freundschaften par Excellance. (Ralf Luger)